Pressemeldungen

Während bis vor ca. zwei Jahrzehnten überwiegend reine Kinderspielplätze geplant wurden, weiß man heute durch fachübergreifende wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Kinder auch im Bereich von Kinderspielplätzen für eine positive soziale Entwicklung ebenfalls Erwachsene und hier besonders ältere Mitbürger benötigen. Umgekehrt gilt dies auch für Senioren-Begegnungsräume im Freien. Wie beide Generationsgruppen am Gänsewald zusammengeführt werden können, damit das Verständnis untereinander gestärkt werden kann, wird der Ausschuss für Soziales (AfS) und der Planungs-, Struktur- und Umweltausschuss (PSUA) in der jeweils nächsten Sitzung erstmalig im Detail auf Basis des SPD-Antrag zur eventuellen Erweiterung des Geländes zwischen Grillhütte und Kinderspielplatz entlang des Dilgertsbaches am Gänsewald debattieren. In direkter Reichweite von zwei Pflegeheimen, zwei Kindergärten, einer Grundschule und einem Gastronomiebetrieb, zusätzlich im Kreuzungspunkt des Premium Wanderweges Spessartspur „Somborner Hügelland“ gelegen, geht es dabei darum, zunächst einmal eine Grundsatzentscheidung zu treffen, ob generell über eine eventuelle Erweiterung des Geländes weiter diskutiert werden soll. Dabei geht es in der Diskussion sowohl um die Stärkung des regionalen Tourismus, als auch um die attraktive Erweiterung dieses Geländes für die Freigerichter Bürger selbst. Zur Vorbereitung auf dieses Thema hat das SPD-Fraktionsmitglied Dr. Manfred Kirschning drei verschiedene Generationenparks besichtigt. Dabei wurde der Schwerpunkt der Auswahl auf Parks in der nahen Umgebung gelegt. „Interessante Generationenparks als Anregungen für eine Erweiterung des Geländes am Gänsewald befinden sich z.B. in Biebergemünd OT Roßbach, Jossgrund OT Burgjoß oder Flörsbachtal OT Flörsbach“, erläutert Dr. Kirschning. Besonders ins Auge fällt bei diesen drei Generationenparks die Ausstattungsvielfalt der Grünfläche, eine wohl unabdingbare Voraussetzung für die Nutzung als Mehrgenerationenpark. Auf diesen Grünflächen unter Einbeziehung vorhandener Baumgruppen wurden verschiedenartigste Spielelemente integriert. „Die Fotos von Dr. Kirschning zeigen, dass beispielhaft Elemente wie die Integration eines Baches in einen Kinder-Sandspielplatz, Ruhezonen mit Hängematten, Klettergerüste, Holzbühne für Kleinkunstauftritte im Sommer, kurzer Mountainbike Trail, Wasserspielplätze, Beach Volleyballfeld, usw. ohne Probleme miteinander kombinierbar wären, “ erläutert das neue PSUA-Ausschussmitglied der SPD-Fraktion Anna Brandt. Ihrer Meinung nach bestände natürlich auch noch die Möglichkeit, das Ganze um einen Bewegungsparcours oder seniorengerechte Trimm-dich-Geräte zu ergänzen. Ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu spielen und sich zu erholen, miteinander etwas zu erleben, zusammen die Natur zu entdecken, genau das soll der zukünftige Generationenpark Gänsewald nach Auffassung von Susanne Friske als SPD-Mitglied im AfS erreichen. Als moderner Generationenpark am Gänsewald könnte somit das gesamte Areal für alle Altersgruppen ein Ort der Erholung und Begegnung sein. „Ich hoffe sehr, dass sich für diese Idee der SPD-Fraktion auch innerhalb der anderen Fraktionen eine Mehrheit findet, vor allem, wenn es um die Frage der Finanzierung der nicht unerheblichen Investitionskosten geht, die schnell auf einen mittleren sechsstelligen Betrag wachsen könnten. Ein derartiges Projekt kann natürlich auch stufenweise geplant werden und es sind wahrscheinlich Fördermittel zur teilweisen Finanzierung ebenfalls ansetzbar“, erklärt Dr. Kirschning abschließend und schaut schon gespannt auf das erste Diskussionsergebnis unter Mitwirkung der SPD-Fraktionsmitglieder Anna Brandt (im PSUA) und Susanne Friske (im AfS).

Integration von Bachlauf und Sandspielplatz im Generationenpark Flörsbachtal OT Flörsbach
Mit einem starken Auftritt von allen Mandatsträgern und weiteren Sympathisanten der SPD Freigericht haben die Genossen zum Ausdruck gebracht, dass sie Verschwörungsdenken und inhaltlich haltlosen Thesen keinen Platz in Freigericht einräumen wollen. Zwar stellten sich mehrere Vertreter der SPD der offenen Diskussion mit einzelnen Teilnehmern, dies war allerdings allzu oft durch haltlose Positionen der Demonstranten ein schweres Unterfangen. „Wenn die Diskussionen darauf hinauslaufen, dass man von einem ‚Ermächtigungsgesetz‘ oder einer ‚Diktatur‘ spricht, ist für uns die Diskussion beendet“ betonen die beiden Fraktionsvorsitzenden der SPD Joachim Heldt und Sascha Heising. Dass die Demonstration keinerlei Erkenntnismehrwert bot, war zwar zu erwarten, dennoch ging es der SPD darum klare Kante zu zeigen. Zu keiner Zeit bot die Demonstration konstruktive Lösungsvorschläge an, sondern ergoss sich in Falschaussagen, Halbwahrheiten und emotional gesetzten Spitzen gegen die politischen Entscheidungen. „Unsere Gemeinde steht für Verschwörungsmythen nicht zur Verfügung“, betont die SPD Ortsvereinsvorsitzende Susanne Friske und markiert damit die rote Linie der SPD. Wer die Pandemie leugnet und damit auch das Schicksal von über 80.000 an oder mit Corona Gestorbenen negiert, die wissenschaftliche Meinungsbildung als gesteuerte Erfindung oder die freie Berichterstattung als Systemmedien oder Lügenpresse bezeichnet, disqualifiziert sich für uns als Diskussionsteilnehmer. Gleichwohl bieten die Pandemie, ihre Auswirkungen und die politischen Entscheidungen Anlass zu berechtigter Kritik, um eine Verbesserung zu erzielen. Daher betont die SPD die Notwendigkeit mit den Bürgern im Dialog bleiben zu wollen. „Alle die ein ernsthaftes Interesse an Lösungen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie haben, können uns jederzeit ansprechen.“
Sentinel-1 radar vision
SPD Freigericht plant Nutzung von Satellitendaten aus dem europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bis 2025.

„Mit dem Einsatz der Erdbeobachtungsdaten der Sentinel-Satelliten wollen wir ein weiteres, neues Kapitel der Digitalisierung unserer Gemeinde aufschlagen“, heißt es aus der SPD Freigericht. Die Daten der Sentinel (zu dt.: Wächter) Satelliten der ESA stehen allen Bürgern kostenlos zur Verfügung und wurden insbesondere als valide Datenbasis für politische Richtungsentscheidungen konzipiert. Neben der Einführung eines Rats- und Bürgerinformationssystems, kostenlosem WLAN an ausgewählten Plätzen, Glasfaser in alle Häuser (FTTH) und der bevorstehenden Einführung von LoRaWAN rückt die SPD damit einen weiteren Baustein ihrer Digitalisierungsagenda in den Blick. Zentraler Anstoß für die Sozialdemokarten ist der Klimawandel und die Notwendigkeit präzise lokale Vorhersagen zu erstellen. Im Fokus: Starkregen und Hochwasser. „Mit LoRaWAN werden wir an vielen Stellen vor Ort kostengünstig Messwerte erheben können, um zum Beispiel die Alarmierung zu stärken“, erklärt der Digitalisierungsexperte der SPD, Sascha Heising und ergänzt „eine halbe Stunde früher zu warnen kann den entscheidenden Unterschied ausmachen, dass ein Keller nicht vollläuft, da Vorkehrungen getroffen werden konnten.“

Auskünfte aus dem Rathaus zeigen, dass auch hier die Notwendigkeit für Hochwasserschutz gesehen wird. Handlungsbedarf besteht nicht nur in der bestehenden Bebauung. Die SPD nimmt die unbebauten Oberläufe ins Visier, also die Flächen auf denen sich schon beachtliche Wassermengen sammeln, bevor sie vom gefassten Leitungsnetz aufgenommen werden. Erfreulich aus Sicht der SPD: Die Gemeindeverwaltung hat die dringend notwendigen Fließpfadkarten bereits angefordert, mit dem für das gesamte Gemeindegebiet erste Schwerpunkte erkannt werden können. Durch den Einstieg in das Klima-Kommunen Programm des Landes Hessen, können zusätzlich die ergänzenden Starkregengefahrenkarten mit hohen Zuschüssen (bis zu 90%) beschafft werden und bilden eine sehr gute Basis zur Ausbringung eines Sensorennetzwerks auf LoRaWAN-Basis.

Dies alles soll um die Beobachtungsdaten aus dem All ergänzt werden. Aus Sicht der SPD sind die Daten der Sentinel-1 und Sentinel-2 Missionen ideal. „Sie liefern uns ca. alle 5 Tage ein komplettes Bild des Gemeindegebiets, sind hochauflösend genug und kostenlos.“, beschreibt Andreas Schneider das Vorhaben. Da sowohl Radar- als auch Multispektral-Daten erhoben werden, erhält die Gemeinde auch bei Bewölkung Daten. Kosten entstehen bei der Nutzung der Daten keine. „Insbesondere die flächenhafte Darstellung der Bodenfeuchtigkeit und der Landbedeckung würden wichtige Erkenntnisse bringen, zumal im zeitlichen Lauf auch die Dynamik erkennbar wird“, erklärt Sascha Heising. Die Gemeinde müsse lediglich für die Mehrwertdienste, wie Berechnung und Analyse bezahlen. Die weit vorangeschrittene Entwicklung der vergangenen Jahre stimmt die SPD zuversichtlich zu niedrigen monatlichen Kosten eine Lösung zu etablieren. Zudem sei das Vorhaben wie geschaffen für die interkommunale Zusammenarbeit, z.B. mit Hasselroth, die ebenfalls ein hohes Interesse an den Freigerichter Hochwasser-Daten haben dürften. Die Informationen sollen in Form von Karten-Reports sowohl in den politischen Gremien diskutiert werden als auch öffentlich zugänglich sein.

In der Vergangenheit bestand Hochwasserschutz aus 3 Elementen: Regenrückhaltebecken, Rettungseinsätze und hoffen. „In der Zukunft wollen wir auf Stauraum, Sensoren, Satelliten und Sandsäcke setzen“, heißt es aus der SPD abschließend.

Neben dem SPD-Ortsverein gibt es in Freigericht auch eine aktive Juso-Gruppe. Mehr Informationen dazu finden sich auf der Facebook-Seite der Jusos-Freigericht.
Der SPD Ortsverein
stellt sich vor


Der SPD Ortsverein in Freigericht ist in allen fünf Ortsteilen aktiv. Wir stellen Vertreter für alle wichtigen Gremien, darunter Gemeindevorstand, Fraktion Ortsbeiräte sowie assozierte Arbeitsgruppen, Ausschüsse und weitere Gremien, wie z.B. dem Abwasserverband.

Wir setzen und für die Menschen vor Ort ein und wollen zupackend, kompetent und sozial die Entwicklung unserer Kommune voran treiben.

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